Blog Verzeichnis

Archiv für August 2009

Mancher kann sich sicher noch daran erinnern, wie im „Tante Emma Laden“ die freundliche Verkäuferin jedes Produkt auf Wunsch des Kunden aus dem Regal geholt hat. Der eine oder andere Artikel wurde sogar abgewogen und in Tüten verpackt, wie Mehl oder Zucker, oder auch abgezählt und dann einzeln verkauft. Das Addieren der einzelnen Preise nahm die nette Dame nicht mit einem Kassensystem vor, sondern mit dem Bleistift auf einem Papierblock oder auf der Ecke vom Pergament vor. Sie kassierte das Geld, gab das Wechselgeld penibel genau heraus und verstaute dann das Geld in einer nach Münzgröße eingeteilten Geldkassette oder in einer Geldschublade. Etwas später gab es im umgebauten Ladenlokal viel mehr Regale zur Selbstbedienung in Einkaufskörbe und die ersten Kassierstationen mit wurden eingeführt. Dort saß dann die Dame und quälte sich mit der neuen ab, hielt noch einen Schwatz mit ihren Kunden und freute sich zum guten Schluss, dass ihr die neue die Rechnerei abgenommen hat. Diese ersten Kassensysteme verfügten über Zahlenblocks zum Eingeben der auswendig gelernten Preise und man bewunderte die Fähigkeit der Kassiererin, sich soviel zu merken. Das Eintippen dauerte noch ein wenig, aber man hatte ja ausreichend Zeit. Der Einkauf war das tägliche Erlebnis und sozialer Kontakt wurde noch groß geschrieben. Doch diese kleinen Läden konnten dem Lauf der Zeit und dem Frischegebot nicht standhalten. Zu klein war wegen des geringen Platzangebots die Warenpalette. Mit Erscheinen der ersten Supermärkte mit ihrem vielfältigen Angebot verschiedenster Waren auf tausenden Quadratmetern wurde der Druck auf die „Tante Emma Läden“ immer größer. Auch die treuen Kunden ließen sich mit der Zeit von den praktischen Läden mit der schnellen Kassiererin am Fließband mit dem schnellen, moderneren anziehen. Das war ein ganz anderes Einkaufserlebnis! In den freundlich eingerichteten, hellen Märkten wurde man jetzt mit Berieselungsmusik unterhalten, während man mit dem Einkaufswagen durch die Regalreihen eilte und die Warenvielfalt, tiefenpsychologisch richtig platziert, auf sich wirken ließ. Meist kam man mit mehr Waren nach Hause, als eigentlich auf dem Einkaufszettel standen. Nein, die Waren fielen einem einfach ins Auge und die Grabbeltische in der Nähe der verführten zum leichten Zugreifen und Mitnehmen. Die Schlange an der hatte noch etwas Abenteuerliches und beim Warten ließ man die Augen schweifen und spontane Griffe in die Regale in der Nähe der Kassenschlange tun. Jetzt gab es mehrere Stationen, alle ausgerüstet mit Kassensystem und flotten Kassiererinnen, die dort die Preise in Windeseile in die Tastaturen tippten. Heute wäre die Kassiererin verzweifelt, wenn sie alle Artikelpreise von Hand eingeben müsste. Schneller geht es mit dem Barcode Scanner, über den die Preisschilder schnell hinweg bewegt werden, während das piepsend anzeigt, dass der Preis registriert wurde. Der Pieps signalisiert auch, dass der Artikel automatisch vom Lagerbestand abgezogen und in die Nachbestellliste übertragen wurde. Effizienz und Kontrolle im Supermarkt und beim Discounter genießen höchste Priorität und werden durch moderne Kassensysteme in vollem Umfang umgesetzt. Auswertungen aus den übertragenen Daten helfen dem Betriebsleiter, eine genaue Übersicht über die geschäftlichen Vorgänge zu erhalten. Nächtelange Inventuren kann er sich mit Hilfe der modernen ersparen. Das spart nicht nur Zeit, sondern minimiert auch Verluste, zum Beispiel durch schlecht gewordene Ware und freut den Kunden, weil er seine Waren immer möglichst frisch erhält, dank moderner Lagerbestandspflege.

Tags:, , , , , , , , ,

Verwandte Artikel

Jeder Betrieb, der Waren oder Dienstleistungen gegen Geld an Kunden verkauft, benötigt am so genannte Point of Sale, das heißt, an dem Ort, wo Waren und Geld ihren Besitzer wechseln, ein Kassensystem um den Umsatz zu buchen und das Geld aufzubewahren. Welches für den jeweiligen Betrieb das richtige ist, hängt vor allem davon ab, welche Anforderungen der Geschäftsablauf an das stellt. So wird zum Beispiel für manche Geschäfte wichtig sein, dass die Wareneingänge in die eingepflegt werden können, am besten zeitsparend mittels Barcode Scanner. Vielleicht soll auch der Etikettendruck über das Kassensystem gesteuert werden. Die Artikelstammdaten sollten leicht und einfach in das übertragen werden können, von der Zentrale aus per Datenfernübertragung. Für diese umfangreicheren Aufgaben benötigt man ein leistungsfähiges , das in der Lage ist, eine große Menge an Artikeln, Warengruppen und Bedienern zu verwalten. Für ein kleines Geschäft, wie beispielsweise ein Blumengeschäft oder andere kleinere Einzelhandelsunternehmen reicht ein einfaches Modell. Lebensmittelsupermärkte benötigen ein Netzwerk mit einer dem Kundendurchsatz angepassten Anzahl von Kassensysteme n, die mit Scannern und Wiegesystemen ausgerüstet sind und dafür sorgen, dass die Kassiererinnen schnellstmöglich einen großen Korb voller Einkäufe einbuchen und abkassieren kann. Angeschlossene Kartenlesegeräte sollten ermöglichen, dass die Kunden per EC-Karte oder noch besser auch mit Kreditkarten zahlen können. Der Gebrauch von Kreditkarten führt oft dazu, dass der Kunde doch etwas mehr in den Korb legt und kauft, als ursprünglich beabsichtigt. Auch für Einzelhandelsgeschäfte wie Boutiquen, Schuhgeschäfte, Lederwarengeschäfte und ähnliche mit höherwertigen Warenangeboten ist es lohnend, Kartenlesegeräte einzusetzen. So kann man die Kunden zu manchen Spontankäufen bewegen, die mit abgezähltem Bargeld im Portemonnaie nicht so leicht zustande gekommen wären. Die in solchen Geschäften sollten auch in der Lage sein, Retouren zu verwalten, Artikelnummern mit dem Scanner zu erfassen, Kundendaten zu verwalten, um möglicherweise ein Kundenbindungssystem einzuführen. Mit einem modernen und passendem Thermodrucker können neuartige Karten mit eingearbeiteter Schicht mit den Kundendaten und zum Beispiel einem Punktestand für ein Prämiensystem bedruckt werden. Dazu werden bei jedem Kauf im die Punkte gleich errechnet und die Karte wird vom Thermodrucker gelöscht und mit dem aktuellen Punktestand bedruckt. Auf einem Magnetstreifen auf der Rückseite der Karte werden alle relevanten Daten, wie Kundenname und Anschrift, Name der Filiale und des Verkäufers, sowie der Punktestand gespeichert. Die Freiflächen auf der Karte können mit sich ständig ändernden Werbebotschaften bedruckt werden. Das kann die nächste Sonderaktion sein oder Preisnachlässe bei bestimmten Artikeln oder ähnliches. Kundenbindungssysteme können einen Kunden dazu animieren, immer wieder im selben Geschäft zu kaufen, weil er den nächsten Punktestand erreichen möchte, der ihn dazu berechtigt, eine bestimmte Prämie zu erhalten. Die Anwendungsmöglichkeiten für ein am Point of Sale sind so vielfältig, wie die Geschäfte, die Kassensysteme benötigen. Welche die richtige ist, findet man am besten heraus, wenn man sich die Mühe macht, eine Liste der Anforderungen aufzustellen.

Tags:, , , , ,

Verwandte Artikel

Letzte Kommentare
    August 2009
    M D M D F S S
    « Jul   Sep »
     12
    3456789
    10111213141516
    17181920212223
    24252627282930
    31