Archiv für März 2009
Tankstellen sind Anlagen, an der die Kraftstoffe Benzin und Diesel für motorisierte Fahrzeuge verkauft werden. Einige Tankstellen, und dieses Versorgungsnetz wird in Deutschland immer dichter, bieten für umgerüstete Fahrzeuge auch Flüssig- oderErdgas sowie Wasserstoff als Antriebsmittel an. Zunächst wurden klassische Treibstoffe wie Leichtbenzin, Benzol, Benzin und Superbenzine angeboten. Dieselkraftstoffe waren lange nicht verfügbar. Dieselkraftstoff wurde nur von LKWs genutzt, die in aller Regel auf Betriebshöfen betankt wurden. Benzine mit unterschiedlicher Oktanzahl sind heute ebenso hochwertig verfügbar wie Dieselkraftstoffe in verschiedener Qualität für PKWs und LKWs. Dass Tankstellen mit Kassen ausgestattet sind, ist jedem bekannt. Sogenannte freie Tankstellen, die nicht durch Verträge an Mineralölkonzerne gebunden sind, können über das Internet (das sie möglicherweise über das genutzte Kassensystem erreichen) recherchieren, welcher Konzern für die nächste Bestellung die günstigsten Preise hat, die dann auch an die Kunden weitergegeben werden. Zwar schwanken auch an freien Tankstellen die Preise, weil bei jeder Lieferung auch die Einkaufspreise unterschiedlich hoch sind. Aber in aller Regel ist eine freie Tankstelle immer mindestens einen €-Cent preiswerter als Markentankstellen. Ob freie oder Markentankstelle: ein Kassensystem nutzen sie alle. Registrierkassen, wie man sie aus dem Einzelhandel kennt, sind hier maßlos überfordert. Kassensysteme an Tankstellen sind nämlich auch mit den Zapfsäulen vernetzt. Letztere zeigen ja auf mitlaufenden Anzeigen den Literpreis, die entnommene Kraftstoffmenge und den dafür fälligen Gesamtbetrag an. Und eben diese Angaben können über eine Kabelverbindung von der Kassensoftware des Kassensystems per Tastendruck an der Zahlstation abgerufen werden. Funkverbindungen zwischen Zapfstellen und Kassensystemen sind an Tankstellen wegen der Feuer- und Explosionsgefahr äußerst kritisch zu bewerten, wenn nicht sogar verboten. Neben dem Verkauf von Kraftstoffen bieten Tankstellen seit vielen Jahren auch zusätzliche Waren an. Da sind Getränke, Zeitschriften, Tabakwaren und Süßigkeiten als erstes zu nennen. Diese Artikel wurden auch als erstes Zusatzgeschäft eingeführt. PKW-Zubehör, Öle, und andere automobilspezifische Artikel wurden, soweit ich weiß, immer schon neben den Kraftstoffen angeboten. Als erste Kassensysteme auch für Tankstellen entwickelt wurden, war das für die Mitarbeiter eine erhebliche Arbeitserleichterung. Heute sind die in der Tankstelle genutzten Kassensysteme und Netzwerkkassen so enorm arbeitserleichternd, dass auch die Mitarbeiter weniger belastet werden. Durch das Abrufen der getankten Benzinmenge mit der Kassensoftware muss nicht mehr zur Zapfsäule gegangen und abgelesen werden. Auch die Zusatzartikel und Handelswaren wie Autozubehör, Getränke und Süßwaren werden nicht mehr über eine Registrierkasse erfasst, sondern mit einem Scanner in der Kassensoftware im Kassensystem mit aufsummiert. Viele Markentankstellen haben inzwischen auch Systemshops in ihren Räumen eröffnet. Denn vom Benzinverkauf allein kann kein Tankstellenpächter mehr existieren. Es müssen Zusatzeinkünfte her. Und da haben die großen Mineralölkonzerne sogenannte Shop in Shops geplant und umgesetzt. Mit den herkömmlichen Zusatzartikeln wird natürlich nach wie vor Kasse gemacht. Aber so etwas wie ein Bistro ist auch immer häufiger an Tankstellen zu sehen. Es wird Kaffee zum dortigen Verzehr aber auch zum Mitnehmen angeboten. Und frische Snacks wie belegte Brötchen können hier ebenfalls erworben werden. Auch all diese Angebote werden über die genutzten Kassensysteme und Netzwerkkassen registriert und summiert. Außerdem ist es zumindest bei Markentankstellen möglich, wahrscheinlich auch üblich, dass die Benzinbestände über die Kassensoftware überwacht werden und dann, möglicherweise automatisch bei Erreichen einer bestimmten Kraftstoffmenge in den unterirdischen Tanks, automatisch eine Bestellung an den Konzern gegeben wird, damit zeitnah eine Lieferung an der Tankstelle ankommt.
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Im Handel ist ganz klar der Warenverkauf das, was einen Betrieb am Leben hält. Im Handel gibt es keine Frage, was Waren sind. Die kaufen wir täglich wie beispielsweise Lebensmittel, Spielwaren, Kleidung oder Schreibwaren für Schule und Beruf. Das all diese Artikel an der Kasse des Geschäfts mit Bargeld oder auch bargeldlos mit Kreditkarte oder Bankkarte zahlen ist selbstverständlich. Eine Dienstleistung hingegen steht nicht die materielle Fertigung oder der materielle Wert eines Produktes im Vordergrund, sondern um eine Leistung zur Genugtuung von Bedürfnissen. Als Teil des Sozialprodukts in einer Gesellschaft und wirtschaftlich erfassbar sind Dienstleistungen die erbrachten oder zu erbringenden Leistungen, die über einen Marktpreis bewertet werden können. Dienstleister sind beispielsweise Friseure. Sie bieten in eigenen Geschäftsräumen, meist auch mit weiteren Angestellten, die Dienstleistung an, den Leuten Frisuren zu besonderen Anlässen zu gestalten oder einfach bei Bedarf eine Frisur aufzufrischen oder eine gänzlich neue Frisur zu formen. Dienstleistungen sind natürlich wie Waren auch zu bezahlen. Dafür ist es empfehlenswert, dass auch ein Dienstleister in seinen Räumen eine Kasse zur Verfügung hat. Beim Friseur meines Vertrauens gibt es eine Registrierkasse, die über ein einfaches Tastenfeld verfügt, worüber Beträge aufsummiert werden können. Weitere Tasten sind mit sogenannten Warengruppen belegt (hier würde es besser heißen Dienstleistungsgruppen), denen die Beträge zugeordnet werden können. Beim Frisör kann ich mir gut vorstellen dass als Gruppen in einer Registrierkasse Kinderhaarschnitt, Herrenhaarschnitt, Damenhaarschnitt und vielleicht auch noch das Thema Dauerwelle hinterlegt sind. Bei Dienstleistern kann ich mir eher weniger Vorstellen, dass POS-Kassen genutzt werden. Dafür ist das Angebot, kann ich mir vorstellen, nicht umfangreich genug, und auch die Räumlichkeiten könnten zu knapp bemessen sein. Gut, ich weiß jetzt gerade nicht, wie viel Platz eine POS-Kasse benötigt. Aber alles in allem glaube ich, dass ein Dienstleister mit einer einfachen Registrierkasse ausreichend ausgestattet ist. POS bedeutet ja Point of sale, somit wäre im weitesten Sinne ja auch die einfache Kasse (Geldschublade und manuell erstellte Belege) eine POS-Kasse. Die eigentliche Definition eines POS-Terminals ist aber, dass es sich um ein Online-Terminal handelt, wo bargeldloses Bezahlen an einem festen Verkaufsort stattfinden kann. Ein Kassensystem mit POS-Terminal kann an dieser Stelle die Bargeldbewegung ersetzen. Die Kredit- oder Bankkarte des Kunden wird von einem Kartenlesegerät eingelesen, mit einer Online-Verbindung zu einer Bank wird der Zahlbetrag vom Konto des Kunden abgebucht. Der Geldtransfer vom Bankkonto des Kunden zum Bankkonto des Verkäufers findet dabei automatisiert statt. Bei der Bezahlung mit POS-Kassensystemen soll es ohne großen Aufwand aber mit bestmöglicher Sicherheit zugehen. Um Sicherheit beim Geldtransfer und auch beim Datenschutz gewährleisten zu können, sind natürlich auch die Hersteller von Kassensystemen (mit und ohne POS-Terminals) gefragt, kompetent Kassensoftware zu entwickeln. Allerdings halte ich Sicherheit und Datenschutz bei anderen Kassen wie auch einer Registrierkasse und Netzwerkkassen für genauso wichtig.
Tags:Kasse, Kassen, Kassensoftware, Kassensystem, Kassensysteme, Netzwerkkassen, RegistrierkasseVerwandte Artikel
Die Kassensysteme speziell für die Gastronomie werden immer kleiner. Überschaubare Funktionen schnell zu erklären und Mitarbeiterfreundlich.
Trotz geringer Größe kann ein modernes Kassensystem aber wesentlich mehr und hat mehr Bediener-Möglichkeiten wie bekannt. Da das Kassensystem gerade in der Gastronomie besonders vielfältig eingesetzt wird ist jetzt eine tragbare mini Kasse immer häufiger in den Unternehmen zu sehen. Der Kauf solcher Kassensysteme ist besonders in großen Restaurantbetrieben mit Terrassenwirtschaft eine effiziente Arbeitserleichterung. Dabei achten Gastronomen heute nicht nur auf die Kosten sondern auch den längerfristigen Nutzen, den solche Kassensysteme mit mobilen Kassen zu bieten haben. Besonders in Saisonbetrieben wie Strandcafes oder Berghütten ist ein handliches Kassensystem im Hauptgeschäft ein enormer Umsatzbeschleuniger und die dazugehörigen Stations-Kassensysteme im Ausschank oder in der Küche werden sich in Steigerung des Outputs und gehobene Leistungsfähigkeit der Gastronomiemitarbeiter niederschlagen. Zudem kann ein Warenwirtschaftssystem einfach auf das Kassensystem aufgesetzt werden und die Geschäftsbewegungen über Umsatz pro Stunde, Buchungen pro Keller, Erfassung des Gästeumsatzes und natürlich Warenkontrolle werden transparent und tragen zum guten Management bei. Kassensysteme, man nennt sie auch POS Systems, sind ein Verwaltungstool die mit der individuell für das jeweilige Unternehmen abgestimmten Kassensoftware die Wirtschaftlichkeit des Betriebes enorm unterstützen können, Mitarbeiterplanung, Inventurverluste feststellbar machen und auf vielfältige Weise dazu beitragen im betriebswirtschaftlich angestrebten Gewinnoptimum zu bleiben. Kassensysteme sind deshalb ein fester Bestandteil jeder Gastronomieausstattung und weit mehr als eine simple „Rechenhilfe“ beim kassieren. Moderne Kassensysteme sind immer im Einsatz vor, während und nach den Ladenöffnungszeiten. Deshalb ist der Tresen nur noch ein zusätzlicher Standort einer Kasse und die mobil Kassenlösung und Vernetzung von mehr als einem Kassensystem führt zu flexibler Betriebsleitung jedes Unternehmens.