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Archiv für Februar 2009

In wenigen Tagen ist Karneval vorbei, dann beginnt die Fastenzeit. Davon ist allerdings nicht viel zu spüren, jedenfalls nicht im Einzelhandel. Speziell in der Lebensmittelbranche sind schon jetzt Unmengen an Osterartikeln im Angebot. Wie auch an Weihnachten wird zu Ostern fürchterlich früh mit der Bespaßung begonnen. Ganz ehrlich? Mir macht das keinen Spaß. Weil einerseits an Ostern die dazugehörigen Süßwaren ihren Reiz bereits verloren haben, und andererseits die Zeit vorher schon nicht mehr als Fasten- oder Besinnungszeit nutzbar ist. Jedenfalls empfinde ich das so. Doch ändern werde ich die Verkaufsstrategien des Handels wohl nicht. Aber sei es drum, einkaufen gehen werde ich trotzdem. Und dabei mache ich dann einen Bogen um die Artikel, die mir zu früh angeboten erscheinen. Und zwar zu jeder Jahreszeit. Einzelne Filialen von Supermarktketten sind teilweise ja auch von Konzernentscheidungen abhängig, wann welche Artikel angeboten werden. Da mache ich den Filialleitern keine Vorhaltungen. Apropos Konzern mit Filialen. Den Supermarkt habe ich ja schon erwähnt, dann bleibe ich doch thematisch in der Gegend. Jeder von uns wird schon einmal mehr oder weniger genau die Geräte betrachtet haben, die zusammengestellt die ergeben wo jeder seinen Einkauf bezahlt. Meist handelt es sich um ein modernes , das außer des Kassierens noch viel mehr Leistungen zu bieten hat. Mit Hilfe von können viele Bereiche des Geschäfts angeschlossen werden. Oft ist zunächst recht offensichtlich auch eine Waage mit installiert, die lose Ware abwiegt und das Gewicht, den Kilopreis und den Warenpreis errechnet. Diese Daten werden ebenso auf Belegen erscheinen wie die Warenerfassung per Barcode und Scanner, um die Waren aufzulisten und zu bezahlen. Doch vom Vorgang des Kassierens abgesehen, können auch Zugriff auf die Lagerhaltung bekommen oder eventuell auch die Personaleinsatz- und –urlaubsplanung unterstützen. Ein Kassensystem mit pos-Terminal (point of sale) ist für bargeldlosen Zahlungsverkehr an einem Verkaufsort vorgesehen. Hier besteht eine online-Verbindung zu einem Rechenzentrum. Wenn ein Kunde mit der Kreditkarte zahlen möchte, wird mit den Daten von der Karte im Rechenzentrum die Zahlungsfähigkeit, also das Guthaben abgeglichen und vom Bankkonto abgebucht. Auch diese Daten werden in der Kassensoftware erfasst, zur Information auf dem Kundenbeleg dargestellt und auch der Buchhaltung des Betriebes mitgeteilt. Die Abbuchung vom Konto des Kunden findet automatisch statt, die Verbuchung in der Buchhaltung findet mit dem Kontoauszug des Geschäftskontos als Beleg statt. Auch in kleinen Betrieben mit vielleicht maximal fünf Mitarbeitern kann eine Zahlung bargeldlos erfolgen. Denn auch an Registrierkassen, die für kleine und Kleinstbetriebe völlig ausreichen, können Kartenlesegeräte installiert werden, die dann ebenso zuverlässig und sicher den Vorgang durchführen.

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